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Paukenschlag für das belgische Kino bei der Berlinale 2025!

Filmmotiv Reflet dans un diamant mort (c) WBImages
Filmmotiv Reflet dans un diamant mort (c) WBImages

Zum ersten Mal seit 18 Jahren hat es ein französischsprachiger belgischer Film in den offiziellen Wettbewerb der renommierten Berlinale geschafft – ein historischer Moment für das belgische Kino.

Nicht weniger als vier französischsprachige belgische Filme – zwei Spielfilme und zwei Kurzfilme – werden während dieser 75. Ausgabe präsentiert, die vom 13. bis 23. Februar 2025 in Berlin stattfindet.

Reflet dans un diamant mort“, der vierte Spielfilm des Duos Hélène Cattet und Bruno Forzani – produziert von Kozak Films mit Unterstützung des Centre du Cinéma de la Fédération Wallonie Bruxelles – wird im offiziellen Wettbewerb präsentiert! Cattet und Forzani kehren mit einer internationalen Besetzung zurück, darunter Fabio Testi, Yannick Renier, Koen De Bouw und Maria de Medeiros. Dieser Film taucht ein in die melancholische und faszinierende Welt von John D., einem 70-jährigen Mann, der mit seiner Vergangenheit als Spion an der Riviera in den 1960er Jahren konfrontiert wird. Als seine Nachbarin auf mysteriöse Weise verschwindet, tauchen die Dämonen seiner Vergangenheit wieder auf und vermischen Erinnerungen und gegenwärtige Bedrohungen.

Der 2. belgische Spielfilm in der Berliner Auswahl: On vous croit, der erste Spielfilm von Arnaud Dufeys und Charlotte Devillers, produziert von Makintosh Films im Rahmen des Aufrufs für leichte Produktionen des Centre du Cinéma. Der Film wird in der brandneuen Sektion „Perspectives“ Premiere feiern, die Erstlingswerken gewidmet ist. Dieses ergreifende Drama handelt von Alice (Myriem Akheddiou), einer Mutter, die vor Gericht kämpfen muss, um ihre Kinder vor ihrem Vater zu schützen. Vor der Richterin darf sie sich keinen Fehler erlauben.

Wir möchten auch die Auswahl zweier französischsprachiger belgischer Kurzfilme würdigen, die in der Sektion „Generation“ präsentiert werden und beide von der Firma Ozù Productions produziert wurden! „Autokar“ von Sylwia Szkiladz wird in der Sektion Generation Kplus gezeigt, die sich an Kinder richtet, und „Sous ma fenêtre, la boue“ von Violette Delvoye ist für die Sektion Generation 14plus ausgewählt, die sich an Teenager richtet.

Abschließend möchten wir die Auswahl mehrerer vom Centre du Cinéma unterstützter Koproduktionen hervorheben: Our Wildest Days von Vasilis Kekatos (Hélicotronc, Generation 14plus), Têtes Brûlées von Maja Ajmia Yde Zellama (10.80 Films, Generation 14plus) und Les cicatrices d‘un putsch von Nathalie Borgers (Novak-Produktion, Forum Special).

Die Berlinale bleibt ein unverzichtbares Ereignis für das Weltkino und bietet Filmen und ihren Machern eine unschätzbar wertvolle Sichtbarkeit.

Diese Ausgabe zeichnet sich durch die Ankunft eines völlig neuen Teams an der Spitze des Festivals aus.

Dieser außergewöhnliche Jahrgang des belgischen Kinos bestätigt dessen Dynamik und internationalen Einfluss und zeugt – falls es noch nötig wäre – von der Vitalität und Vielfalt des belgischen Schaffens, das von den Werken etablierter Regisseure bis hin zu aufstrebenden Talenten reicht!

Source: WBImages - traduction libre

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